Clarinet & Friends

Festival im Dialog

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Ende 2014 haben Helmut Eisel als Künstlerischer Leiter und Kerstin Klaholz (Organisation/Festivalbüro) im westthüringischen Mühlhausen gemeinsam “Clarinet & Friends” ins Leben gerufen – ein “Festival im Dialog”, das im Juni 2015 seine erfolgreiche Premiere feierte und das im Juni 2020 bereits zum sechsten Mal stattfindet.

“Clarinet & Friends” ist rund um die Kernidee “Musik als Kommunikation” gestaltet: Kommunikation der Musiker auf der Bühne, zwischen Bühne und Publikum, zwischen Musikern, Festivalbesuchern und Festivalort.

Komplettiert werden diese Aspekte durch den Brückenschlag zwischen Profimusikern und musikbegeisterten Laien: Im Rahmen mehrerer Workshops haben Festivalbesucher tagsüber Gelegenheit, mit den Profis bestimmte Themen, Stile und Musikstücke zu erarbeiten, die abends zu einem kleinen, aber essenziellen Teil des Konzertprogramms werden: denn Höhepunkt des Konzerts ist die gemeinsame Aufführung durch die Workshopgruppe, die so zum Mitgestalter des Festivals wird. Das Publikum andererseits ist hautnah dabei, wenn Musik ganz frisch und intuitiv entsteht.

Stilistisch sind Offenheit und Vielfalt die Prämissen von “Clarinet & Friends”. Auch hier gilt das Prinzip des Dialogs: Musikalisches Schubladendenken soll vermieden, ja dem soll bewusst entgegen gearbeitet werden. Die Klarinette steht quasi als “Sprachrohr” im Mittelpunkt ; um sie herum jedoch gruppieren sich zahllose andere Instrumente bis hin zum Gesang, so dass auch für die Workshopteilnehmer keine instrumentalen Einschränkungen gelten.

Mehr Infos unter www.clarinet-and-friends.de

Jubiläumstrailer Clarinet & Friends 2019

MEET KLEZMER!

Ein interkulturelles Musik- und Begegnungsprojekt

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it dem Klarinettisten Helmut Eisel, dem jüdischen Kantor Benjamin Chait, Musikern aus Israel und saarländischen Schülern

Inhalte
Die „Sprache der Musik“ wird als Vermittlungsinstrument und Kommunikationsmittel zwischen unterschiedlichen Kulturen und Nationen (christlich/jüdisch, deutsch/israelisch) eingesetzt.
Interkulturelle Information wird (auch) durch gemeinsames Musizieren emotional verankert.
Die Schüler begegnen auf einer sehr persönlichen Ebene und im direkten Kontakt den Inhalten und Überzeugungen der jüdischen Kultur und Religion.
Die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen, zum Nach- und Hinterfragen rundet das Projekt für beide Seiten ab.

 

 

Angesichts des leider nach wie vor verbreiteten Antisemitismus in Deutschland und rassistischer Übergriffe auf hier lebende Juden ist es unser Anliegen, durch eine aktive Begegnung und durch einen gemeinsamen Dialog in der „Sprache der Musik“ Vorurteile zu beseitigen, Fragen zu beantworten und wechselseitiges Interesse zu wecken.

Als Riesenerfolg – mit begeisterten Rückmeldungen der beteiligten Schüler und Lehrer, mit enormem Publikumszuspruch und großem Medieninteresse – können wir die erste Auflage von „Meet Klezmer!“ im März 2019 verbuchen. Im Rahmen dieses interreligiösen und interkulturellen Projekts mit vier Saarländischen Schulensembles in der Saarbrücker Synagoge trafen insgesamt rund 100 Schüler mit dem Klezmer-Klarinettisten Helmut Eisel und den beiden jungen israelischen Musikern Emuna Stein und Orian Shukrun zusammen – eine Begegnung, die nachhaltige Wirkung entfaltete. Basierend auf diesen Erfahrungen planen wir deshalb die Fortsetzung mit vier weiteren Schulen vom 22. bis 30. März 2020 im Nachklang der Christlich-Jüdischen Woche der Brüderlichkeit.

Ziel des Projekts ist es, möglichst viele Schüler aktiv, nämlich vor allem musizierend, am interkulturellen Austausch und an einer persönlichen Begegnung mit der jüdischen Religion und der israelischen Kultur teilhaben zu lassen. Verstärkt sollen zudem auch Mitschüler und Angehörige als Zuhörer erreicht werden, so dass eine erweiterte Öffentlichkeit eingebunden, emotional angesprochen und für das Thema sensibilisiert wird.

 

TV-Dokumentation des SR (März 2019)

Naftules Abenteuer

Ein Klezmerprojekt für Schulen

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Klezmer und Improvisation – nichts für Kinder? Von wegen! Helmut Eisel beweist mit dem Klezmer-Schulprojekt „Naftules Abenteuer“, einer ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Geschichte rund um den Klezmerklarinettisten Naftule und die Hintergründe der jüdischen Kultur, wie leicht sich Vorbehalte musizierend widerlegen lassen und wie viel Spaß es den jungen Musikern und Publikum macht, den Blick über den Tellerrand zu wagen.

“Naftules Abenteuer” feierte im Januar 2014 seine Premiere im Werner-Jaeger-Gymnasium in Nettetal. Mit dabei: die 6. Klassen der Schule mit Stimmen, Streich-, Blas- und Rhythmusinstrumenten (über 100 Kinder), 4-8 Kinder in Sprechrollen, das Schulorchester, das Trio Helmut Eisel & JEM und natürlich das Publikum der abschließenden Aufführung.

Der Aufführung voraus gehen die inhaltliche und musikalische Vorbereitung durch die Lehrer im Rahmen des Unterrichts sowie drei intensive Workshop- und Probentage mit Helmut Eisel.

Die Besetzung von „Naftules Abenteuer“ ist ein Stück weit flexibel – es müssen keineswegs zwingend 150 Schüler beteiligt sein. Ein gut spielfähiges Schulorchester sollte auf jeden Fall involviert sein, darüber hinaus 2 Musiklehrer, die am Klavier begleiten können.

Sie haben Interesse, “Naftules Abenteuer” an Ihrer Schule zu erarbeiten und aufzuführen? Dann kontaktieren Sie uns unter naftule@helmut-eisel.de

Hier der Bericht der Westdeutschen Zeitung (WZ) zur Premiere in Nettetal:

“Klezmermusik im Jaeger-Gymnasium”

Das ist ja, als würden wir uns unterhalten – in einer neuen Sprache: in der Sprache der Musik!

Vinzenz, 11