7. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar

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Sonntag, 15.3. / Montag, 16.3.2020, 19.30 Uhr, ccn weimarhalle
Konzerteinführung um 18.45 Uhr im Flügelsaal 1

Dirigent: Dominik Beykirch
Solist*innen: Emma Moore (Sopran), Iris Vermillion (Alt), Andreas Post (Tenor), Daeyoung Kim (Bass)
Ernst Senff Chor Berlin (Einstudierung Steffen Schubert)

Alexander Zemlinsky Vorspiel zur Oper „Es war einmal“
Engelbert Humperdinck Orchestersuite aus der Oper „Dornröschen“
Gustav Mahler „Das Klagende Lied“ für Soli, Chor und gemischtes Orchester (Fassung von 1899 mit “Waldmärchen”)

Rundum märchenhaft geht es zu, wenn die Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Dominik Beykirch spätromantischen Klangzauber von Zemlinsky, Humperdinck und Mahler verströmt. Zemlinskys Oper „Es war einmal“ spielt in einer fiktiven mittelalterlichen Märchenwelt zwischen Prinzen, Rittern und Hofdamen und erlebte seine Uraufführung im Jahr 1900 unter Mahlers Leitung in Wien. Dessen „Klagendes Lied“, basierend auf Märchenerzählungen von Ludwig Bechstein und den Gebrüdern Grimm, hatte bereits zwanzig Jahre zuvor als Mahlers offizielles „Opus 1“ das Licht der Konzertbühne erblickt, erlebte jedoch um die Jahrhundertwende noch mehrere Überarbeitungen und fand so immer stärker von einer Wagner-inspirierten Leitmotiv-Technik zur Farbigkeit und melodischen Eindringlichkeit des unverkennbaren Mahler-Stils. Humperdincks „Dornröschen“ ist (ganz anderes als „Hänsel und Gretel“) eine kunterbunte Schauspielmusik, die auf Ideenfülle und sprühende Orchesterfarben setzt und einen prachtvollen Bilderreigen vom Schneesturm bis zum Sonnenaufgang entfaltet. Ein Konzertabend mit faszinierender Erzählkraft und Sogwirkung!

www.nationaltheater-weimar.de

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